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Kommunale Projektpartnerschaften

Kommunale Partnerschaften verbinden Menschen, beteiligen sie direkt und bereichern sie auf vielfältige Art und Weise. Durch den Austausch von Know-how, durch persönliche Begegnungen und die gemeinsame Umsetzung von Projekten können wir und unsere Partner den enormen Herausforderungen auf kommunaler Ebene erfolgreich begegnen. Dieser partnerschaftliche Ansatz ist Teil der Initiative Kommunales Know-how für Nahost und wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)fachlich begleitet.

Stärkung durch Engagement

Welche Möglichkeiten haben deutsche Kommunen und was bringt es ihnen?

Die gemeinsame Umsetzung von Projekten bietet deutschen Kommunen die Möglichkeit, sich in Aufnahmekommunen in Jordanien, Libanon und der Türkei zu engagieren und einen Beitrag zu deren Stärkung zu leisten. Deutsche Kommunen verfügen häufig über das kommunale Know-how und die Erfahrungen, die vor Ort gebraucht werden. Der Aufbau funktionierender Kommunalverwaltungen wird auch beim Wiederaufbau in Syrien eine bedeutende Rolle spielen. Hier können deutsche Kommunen frühzeitig unterstützen, indem sie Geflüchteten eine Qualifizierung in der Kommunalverwaltung anbieten.

Kommunale Projektpartnerschaften leben von einem aktiven Erfahrungs- und Wissensaustausch. Sie  fördern das Bewusstsein der Bürger über globale Zusammenhänge und Entwicklungszusammenarbeit. Auch tragen sie dazu bei, dass die Kommunen zugewanderte Menschen und ihre Herkunft besser verstehen. Die Zusammenarbeit unterstützt somit auch die Integration.

Langfristige Beziehungen

Wie sehen konkrete Maßnahmen bei den Partnerschaften aus?

Im Zentrum bilateraler Projektpartnerschaften stehen die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen und die Umsetzung von Projektideen zu kommunalen Kernthemen und nachhaltiger Entwicklung wie beispielsweise Abfallwirtschaft, Wasser- und Energieversorgung oder Jugendbeschäftigung.

Die Projektideen orientieren sich dabei am Bedarf der Partnerkommune. Wenngleich die Projektpartnerschaften zunächst auf die Dauer der Projektumsetzung begrenzt sind, können sie die Grundlage für langfristige kommunale Arbeitsbeziehungen sein.

Ankündigung

Finanzielle Förderung über das „Schnellstarterpaket I Nahost“

Im Jahr 2017 können deutsche Kommunen erstmals im Rahmen des „Schnellstarterpakets I Nahost“ eine finanzielle Förderung für den Aufbau und/oder die Belebung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Aufnahmekommunen syrischer Flüchtlinge in der Region Nahost beantragen. Eine finanzielle Förderung erfolgt durch Engagement Global / Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (EG/SKEW) im Auftrag und aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen

MITMACHEN

Ich habe Interesse an einer Projektpartnerschaft. An wen kann ich mich wenden?

Unsere Aufgabe ist es, Kommunen (Kommunale Partnerschaften) zu vermitteln und sie bei der Partnerschaftsarbeit und der Umsetzung gemeinsamer Projekte zu unterstützen. Hierfür bieten wir eine Reihe von Instrumenten sowie personelle und finanzielle Unterstützungsleistungen an.
Bitte nutzen Sie hierfür unser:

Interessensformular

 

Burkina Faso, Palästinensische Gebiete, Lesotho

Beispiele aus der kommunalen Projektarbeit

Ansprechpersonen

Kommunale Partnerschaften

Wencke Müller

Wencke Müller

Projektleiterin
Engagement Global
SKEW
Kommunale Partnerschaften
Nahost

E-Mail an Wencke Müller
Tel. +49 (0) 228 20717 621

Kommunale Partnerschaften

Angela König

Angela König

Projektleiterin
Engagement Global
SKEW
Kommunale Projektpartnerschaften
Nahost

E-Mail an Angela König
Tel. +49 (0) 228 20717 638

Lern- und Erfahrungsnetzwerk und Expertenpool (Connective Cities)

Dr. Manfred Poppe

Dr. Manfred Poppe

Projektleiter
GIZ
Internationale Städteplattform für
nachhaltige Entwicklung
 

E-Mail an Manfred Poppe
Tel. +49 (0) 228 4460 1331

Alexander Wagner

Alexander Wagner

Projektleiter
Engagement Global
SKEW
Internationale Städteplattform für nachhaltige Entwicklung

E-Mail an Alexander Wagner
Tel. + 49 (0) 228 20717 455