skip to main content

Kommunale Projektpartnerschaften

Kommunale Partnerschaften verbinden Menschen, beteiligen sie direkt und bereichern sie auf vielfältige Art und Weise. Durch den Austausch von Know-how, durch persönliche Begegnungen und die gemeinsame Umsetzung von Projekten können wir und unsere Partner den enormen Herausforderungen auf kommunaler Ebene erfolgreich begegnen. Dieser partnerschaftliche Ansatz ist Teil der Initiative Kommunales Know-how für Nahost und wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) fachlich begleitet.

Stärkung durch Engagement

Welche Möglichkeiten haben deutsche Kommunen und was bringt es ihnen?

Die gemeinsame Umsetzung von Projekten bietet deutschen Kommunen die Möglichkeit, sich in Aufnahmekommunen in Jordanien, Libanon und der Türkei zu engagieren und einen Beitrag zu deren Stärkung zu leisten. Deutsche Kommunen verfügen häufig über das kommunale Know-how und die Erfahrungen, die vor Ort gebraucht werden.

Kommunale Projektpartnerschaften leben von einem aktiven Erfahrungs- und Wissensaustausch. Sie fördern das Bewusstsein der Bürger über globale Zusammenhänge und Entwicklungszusammenarbeit. Auch tragen sie dazu bei, dass die Kommunen zugewanderte Menschen und ihre Herkunft besser verstehen. Die Zusammenarbeit unterstützt somit auch die interkulturelle Kompetenz.

Langfristige Beziehungen

Wie sehen konkrete Maßnahmen bei den Partnerschaften aus?

Im Zentrum bilateraler Projektpartnerschaften stehen die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen und die Umsetzung von Projektideen zu kommunalen Kernthemen und nachhaltiger Entwicklung wie beispielsweise Abfallwirtschaft, Wasser- und Energieversorgung oder Jugendbeschäftigung.

Die Projektideen orientieren sich dabei am Bedarf der Partnerkommune. Wenngleich die Projektpartnerschaften zunächst auf die Dauer der Projektumsetzung begrenzt sind, können sie die Grundlage für langfristige kommunale Arbeitsbeziehungen sein.

Finanzierung

Entsendungen

Die Initiative unterstützt seit 2020 die Partner finanziell dabei, kurzzeitige Delegationen von Expertinnen und Experten für Beratungen, Workshops oder andere fachliche Austauschformate in ihre Partnerkommune zu entsenden. Bei den Entsendungen können bis zu drei Personen für etwa drei bis sechs Tage aus den Partnerländern nach Deutschland oder umgekehrt zu Beratungen in die Partnerkommune reisen. Die Kosten für Reisen und Unterkunft werden nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) übernommen. Zusätzlich können Kosten für Visa sowie in Ausnahmefällen auch für Verdolmetschung erstattet werden. Ein formaler Antrag ist nicht notwendig, sondern nur ein detailliertes Programm für die geplante Entsendung. Nach Abschluss der Entsendung ist ein Bericht zu erstellen. 

Wünschen Sie weitere Informationen? Wenden Sie sich gerne an Luise Krumm.

Begegnungen im Partnerschaftsprojekt Heimenkirch - Ghazzé, Foto: Engagement Global
Förderung

Finanzielle Förderung über das „Schnellstarterpaket I Nahost“

Im Rahmen des „Schnellstarterpakets I Nahost“ können deutsche Kommunen im Jahr 2020 eine finanzielle Förderung für den Aufbau und/oder die Belebung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Aufnahmekommunen syrischer Flüchtlinge in der Region Nahost beantragen. Eine finanzielle Förderung erfolgt durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (EG/SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen

Fachinformationsreise (Foto:EG/SKEW)
Förderung

Finanzielle Förderung über das „Schnellstarterpaket II Nahost“

Fachaustausch während Partnerschaftskonferenz (Foto:EG/SKEW)

Das „Schnellstarterpaket II Nahost“ richtet sich an deutsche Kommunen, die in der Regel bereits eine Städte- oder Projektpartnerschaft mit Aufnahmekommunen syrischer Flüchtlinge in der Region Nahost angebahnt oder etabliert haben. Für den Ausbau der Projektpartnerschaft und die Umsetzung eines Partnerschaftsprojektes kann im Jahr 2020 im Rahmen des „Schnellstarterpakets II Nahost“ eine finanzielle Förderung beantragt werden. Die finanzielle Förderung erfolgt durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (EG/SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen

MITMACHEN

Ich habe Interesse an einer Projektpartnerschaft. An wen kann ich mich wenden?

Unsere Aufgabe ist es, Kommunen (Kommunale Partnerschaften) zu vermitteln und sie bei der Partnerschaftsarbeit und der Umsetzung gemeinsamer Projekte zu unterstützen. Hierfür bieten wir eine Reihe von Instrumenten sowie personelle und finanzielle Unterstützungsleistungen an.

Haben Sie Interesse an einer Kommunalen Projektpartenrschaft, nutzen Sie gerne unser Interessensformular

Einen ersten Überblick, welche Gesuche es aktuell gibt, erhalten Sie hier.

Türkei, Jordanien und Libanon

Beispiele aus der kommunalen Projektarbeit

Ansprechpersonen

Qualifizierung für Geflüchtete
 

Jenny Ichikawa

Jennifer Ichikawa

Projektleiterin
Engagement Global / SKEW
Migration und Entwicklung
Flucht
 

E-Mail an Jennifer Ichikawa
Tel. +49 (0) 228 20717 348

Kommunale Partnerschaften
 

Anika Mahla und Angela König

Anika Mahla

Projektleiterin Jordanien
Engagement Global / SKEW
Kommunale Partnerschaften Nahost

E-Mail an Anika Mahla
Tel. +49 (0) 228 20717 829

Angela König

Projektleiterin Türkei
Engagement Global / SKEW
Kommunale Partnerschaften Nahost

E-Mail an Angela König
Tel. +49 (0) 228 20717 638

Kommunale Partnerschaften
 

Sonja Noderer und Luise Krumm

Sonja Noderer

Projektleiterin Libanon
Engagement Global / SKEW
Kommunale Partnerschaften Nahost

E-Mail an Sonja Noderer
Tel. +49 (0) 228 20717829-621

Luise Krumm

Projektleiterin Finanz. Förderung
Engagement Global / SKEW
Kommunale Partnerschaften Nahost

E-Mail an Luise Krumm
Tel. +49 (0) 228 20717 328