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Kommunale Entwicklungspolitik

UN-Nachhaltigkeitsziele

Globalen Herausforderungen lokal begegnen

Illustration des Eine-Welt-Gedankens
Illustration des Eine-Welt-Gedankens (Grafik: Engagement Global)

Die Weltgemeinschaft hat sich mit der Agenda 2030 einen neuen Rahmen gesetzt, um globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Flucht, Migration und Urbanisierung gemeinsam zu begegnen. Weil globale Herausforderungen häufig lokal zu spüren sind, ist ein neues Zusammenspiel verschiedener Ebenen gefragt. Die Rolle von Kommunen für nachhaltige Entwicklung ist heute so stark wie nie und birgt großes Potential. Kommunen sind das Bindeglied zwischen nationalstaatlicher Kooperation und Zivilgesellschaft und somit wichtige Akteure in der Entwicklungspolitik.

Wenn Kommunalverwaltung und -politik Maßnahmen einsetzen oder ergreifen, um eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und in Entwicklungsländern zu fördern, sprechen wir von Kommunaler Entwicklungspolitik. Sie gibt Antworten auf globale Herausforderungen und ist in vielen deutschen Städten und Gemeinden gelebte Praxis.

Gelebte Praxis

Partnerschaften ermöglichen Erfahrungsaustausch

Kommunaler Fachaustausch
Kommunaler Fachaustausch (Foto: Engagement Global)

Entwicklungsbezogene, kommunale Partnerschaftsarbeit ermöglicht internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch unter kommunalen Fachexperten. Dadurch können das eigene Handeln hinterfragt und neue Perspektiven entdeckt werden. Interkulturelle Lernerfahrungen und neue Sichtweisen auf globale Zusammenhänge ermöglichen es, lokal angepasste Lösungsansätze auf weltweite Herausforderungen wie internationale Migration, Flucht oder Urbanisierung zu finden.

Migration und Entwicklung

Kommunale Entwicklungspolitik braucht starke Partner

Migrantinnen und Migranten sind wichtige Partner für die kommunale Entwicklungspolitik. (Foto: Martin Magunia)

Oft sind Kommunen bei ihren entwicklungspolitischen Tätigkeiten auf Unterstützung aus der Zivilgesellschaft angewiesen. Neben Eine-Welt- oder Partnerschaftsvereinen sind auch Migrantinnen und Migranten sowie ihre Organisationen wichtige Partner für die kommunale Entwicklungspolitik.

Viele Menschen mit Migrationsgeschichte engagieren sich für ihr Herkunftsland oder für das ihrer Familie. In einer Zusammenarbeit mit Kommunen bringen sie besondere Kenntnisse und Erfahrungen in die Projekte ein, regen Perspektivwechsel an und tragen so dazu bei, die Maßnahmen kommunaler Entwicklungspolitik passgenauer und wirksamer zu machen.

Fokussiert auf Zukunftsthemen

Engagement im Auftrag des Bundesministeriums

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) steht die Servicestelle den Kommunen seit 2001 als Partner zur Seite. Sie berät, fördert und informiert sie zu den Zukunftsthemen global nachhaltige Kommune, kommunale Partnerschaften, Migration und Entwicklung sowie faire öffentliche Beschaffung. Der entwicklungsbezogene, kommunale Ansatz ergänzt bi- und multilaterale Perspektiven und kann einen Beitrag zur Stärkung kommunaler Strukturen vor Ort leisten. 

Exptern für Nahost beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch
Erfahrungsaustausch (Foto: Engagement Global)
Teilnehmer des Wettbewerbs Stadt des Fairen Handels

Zukunftsthemen der SKEW