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Kommunale Entwicklungspolitik

UN-Nachhaltigkeitsziele

Globalen Herausforderungen lokal begegnen

Illustration des Eine-Welt-Gedankens
Illustration des Eine-Welt-Gedankens (Grafik: Engagement Global)

Die Weltgemeinschaft hat sich mit der Agenda 2030 einen neuen Rahmen gesetzt, um globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Flucht, Migration und Urbanisierung gemeinsam zu begegnen. Weil globale Herausforderungen häufig lokal zu spüren sind, ist ein neues Zusammenspiel verschiedener Ebenen gefragt. Die Rolle von Kommunen für nachhaltige Entwicklung ist heute so stark wie nie und birgt großes Potential. Kommunen sind das Bindeglied zwischen nationalstaatlicher Kooperation und Zivilgesellschaft und somit wichtige Akteure in der Entwicklungspolitik.

Gelebte Praxis

Partnerschaften ermöglichen Erfahrungsaustausch

Kommunaler Fachaustausch
Kommunaler Fachaustausch (Foto: Engagement Global)

Wenn Kommunalverwaltung und -politik Maßnahmen einsetzen oder ergreifen, um eine nachhaltige Entwicklung vor Ort und in Entwicklungsländern zu fördern, sprechen wir von Kommunaler Entwicklungspolitik. Sie gibt Antworten auf globale Herausforderungen und ist in vielen deutschen Städten und Gemeinden gelebte Praxis.

Entwicklungsbezogene, kommunale Partnerschaftsarbeit ermöglicht internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch unter kommunalen Fachexperten. Dadurch können das eigene Handeln hinterfragt und neue Perspektiven entdeckt werden. Interkulturelle Lernerfahrungen und neue Sichtweisen auf globale Zusammenhänge ermöglichen es, lokal angepasste Lösungsansätze auf weltweite Herausforderungen wie internationale Migration, Flucht oder Urbanisierung zu finden.

Fokussiert auf Zukunftsthemen

Engagement im Auftrag des Bundesministeriums

Der entwicklungsbezogene, kommunale Ansatz ergänzt bi- und multilaterale Perspektiven und kann einen Beitrag zur Stärkung kommunaler Strukturen vor Ort leisten. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) steht die Servicestelle den Kommunen seit 2001 als Partner zur Seite. Sie berät, fördert und informiert sie zu den Zukunftsthemen global nachhaltige Kommune, kommunale Partnerschaften, Migration und Entwicklung sowie faire öffentliche Beschaffung.

Exptern für Nahost beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch
Erfahrungsaustausch (Foto: Engagement Global)
Burkina Faso, Palästinensische Gebiete, Lesotho

Beispiele für erfolgreiche kommunale Partnerschaftsprojekte

Teilnehmer des Wettbewerbs Stadt des Fairen Handels

Zukunftsthemen der SKEW