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Hintergrund und Ziele

Prekäre Lage in den Erstaufnahmeländern

Worum geht es?

Der seit 2011 in Syrien herrschende Bürgerkrieg hat Millionen Syrer zur Flucht gezwungen.

Die wichtigsten Erstaufnahmeländer sind die drei Nachbarstaaten Syriens: Jordanien, Libanon und die Türkei. Hier lebt ein großer Teil der Geflüchteten nicht in Flüchtlingslagern, sondern in Kommunen und Gemeinden. Diese stehen bei der Versorgung vor vielen Herausforderungen. Es mangelt an Ressourcen und vor allem an Know-how, um beispielsweise die Abfallwirtschaft, die Wasser- und Energieversorgung sowie die kommunale Verwaltung für die schnell gestiegene Anzahl von Einwohnern sicherzustellen.

Blick auf Landschaft in Jordanien
Jordanien, (Foto: Engagement Global)
Unterstützung auf kommunaler Ebene

Welche Rolle können deutsche Kommunen spielen?

Zahlreiche deutsche Kommunen verfügen über das Wissen und die Erfahrungen, die vor Ort gebraucht werden. Deswegen hat das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Programm aufgelegt, das die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Aufnahmekommunen in Jordanien, im Libanon und in der Türkei und deutschen Kommunen fördert.

Die Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global gemeinsam mit dem Kooperationsprojekt - Städteplattform Connective Cities umgesetzt.

 

Kommunaler Fachaustausch (Foto: Engagement Global)
Kommunaler Fachaustausch (Foto: Martin Magunia)
Einfach engagieren

Wer kann mitmachen? Ein Angebot für entwicklungspolitisches Engagement.

Ein Angebot für entwicklungspolitisches Engagement (Foto: Engagement Global)
Ein Angebot für entwicklungspolitisches Engagement (Foto: Engagement Global)

Das Angebot richtet sich an deutsche Kommunen, kommunale Unternehmen und kommunale Akteure, die sich für ein entwicklungspolitisches Engagement in Jordanien, im Libanon und der Türkei interessieren oder die Geflüchtete direkt in ihrer eigenen Kommunalverwaltung qualifizieren möchten. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie hier auf der Dialogplattform sehen. 

Im Bereich Angebote erhalten Sie einen Eindruck über unsere Instrumente und können Ideen für ein eigenes Engagement sammeln. Hier können Sie durch veröffentlichte Gesuche/Angebote stöbern - oder direkt Ihr Angebot eintragen. Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch zu den verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten. Kontaktieren Sie dazu bitte die jeweiligen Ansprechpersonen direkt.

Langfristige Hilfe

Was sind die Ziele?

Bibliothek in Syrien
Bibliothek in Syrien (Foto: Pixabay)

Durch die Vermittlung von kommunalem Know-how der deutschen Partner sollen die Kommunen in der Region gestärkt werden. Dabei stehen der fachliche Austausch und die konstruktive Zusammenarbeit der Partnerkommunen für die gemeinsame Entwicklung von lokalen Lösungsansätzen im Mittelpunkt. Mit unserer neuen Initiative „Kommunales
Know-how für Nahost“ vermitteln wir diesen Kommunen deutsche Projektpartner. Auch die deutschen Kommunen
profitieren durch ein Engagement. Sie stärken ihr internationales Profil, fördern das Bewusstsein ihrer Bürger über globale
Zusammenhänge und unterstützen eine erfolgreiche Integration.

Ansprechpersonen

Kommunale Partnerschaften

Wencke Müller

Wencke Müller

Projektleiterin
Engagement Global
SKEW
Kommunale Partnerschaften
Nahost

E-Mail an Wencke Müller
Tel. +49 (0) 228 20717 621

Kommunale Partnerschaften

Angela König

Angela König

Projektleiterin
Engagement Global
SKEW
Kommunale Projektpartnerschaften
Nahost

E-Mail an Angela König
Tel. +49 (0) 228 20717 638

Lern- und Erfahrungsnetzwerk und Expertenpool (Connective Cities)

Dr. Manfred Poppe

Dr. Manfred Poppe

Projektleiter
GIZ
Internationale Städteplattform für
nachhaltige Entwicklung
 

E-Mail an Manfred Poppe
Tel. +49 (0) 228 4460 1331

Alexander Wagner

Alexander Wagner

Projektleiter
Engagement Global
SKEW
Internationale Städteplattform für nachhaltige Entwicklung

E-Mail an Alexander Wagner
Tel. + 49 (0) 228 20717 455