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Praktiker-Workshop im Libanon

Übersicht

Im Rahmen des BMZ Programms "Kommunales Know-how für Nahost" hat Connective Cities vom 26.-28. April 2018 in Beirut/Libanon einen Workshop für städtische Praktiker zum Thema "Lokale Wirtschaftsentwicklung - Von der Strategie zur Umsetzung" (local economic development – LED) veranstaltet. Der Workshop unterstützte kommunale Praktiker, bewährte Praktiken der lokalen Wirtschaftsentwicklung aus Libanon und Deutschland miteinander zu teilen, lokale Strategien zu formulieren und konkrete Projekte zur Stärkung der lokalen Wirtschaftsentwicklung zu identifizieren.

Ein leeres Wasserbecken inmitten der Stadt, von Bäumen umgeben.
Impressionen beim Rundgang in Beirut. Foto: Connective Cities
Programm

Thematische Schwerpunkte

Ein Mann und eine Frau stehen vor einer Stellwand und schauen in die Kamera.
Teilnehmende bei der Präsentation. Foto: Connective Cities

Am ersten Tag präsentierten deutsche Kommunalvertreter Einblicke aus ihren strategischen Ansätzen und "Good Practices" zur lokalen Wirtschaftsentwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie ein von der Privatwirtschaft initiierter umsetzungsorientierter LED-Ansatz unter Berücksichtigung der Herausforderungen seitens der Teilnehmer aus dem Libanon gewährleistet werden kann. In Arbeitsgruppen definierten die Teilnehmer die wesentlichen Komponenten einer LED-Strategie, um einen eigenen lokalen Prozess zu starten.

Am zweiten Tag setzten sich die Teilnehmer mit Schlüsselkriterien für LED wie die Identifizierung und Förderung von Wettbewerbsvorteilen, die Reflexion organisatorischer Anforderungen oder die Identifikation von interkommunalen LED-Initiativen auseinander, unter Berücksichtigung der eigenen Herausforderungen, die im Rahmen kollegialer Beratungsansätze diskutiert wurden. Eine Exkursion nach Tripolis ermöglichte den Einblick in aktuelle kommunale Wirtschaftsförderungsprojekte am Beispiel der „Business Incubation Association Tripolis“ (BIAT).

Der dritte Tag des Workshops öffnete den Raum für zusätzlichen Peer-to-Peer-Austausch und bot den Teilnehmern eine strategische Vision und konkrete Ergebnisse zur Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung in ihren Städten, wobei zwischen kurzfristigen und mittelfristigen Maßnahmen unterschieden wurde.

Ergebnisse

Austausch und Entwicklung von Projektideen

Die Ergebnisse des Workshops umfassten Vorschläge für die Aufstellung lokaler Strategien sowie eine Reihe konkreter Projektideen, die von den beteiligten Kommunen entwickelt wurden. Die Projektideen bieten die Möglichkeit, als gemeinsame bilaterale kommunale Projekte zwischen deutschen und libanesischen Gemeinden umgesetzt zu werden. Dazu stehen Finanzierungsinstrumente der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt zur Verfügung. Connective Cities wird sich gemeinsam mit dem IKKN-Programm bemühen, die Weiterentwicklung konkreter Projektvorschläge zu fördern und das erforderliche Know-how zur Verfügung zu stellen, um den Implementierungsprozess zu unterstützen.

Eine Gruppe von Männern und Frauen sitzen an einem Tisch
Die Teilnehmenden des Workshops im Dialog. Foto: Connective Cities
Weiterführende Informationen

Keynotes, Präsentationen, Projektideen, Bilder

Türkei, Jordanien und Libanon

Beispiele aus dem kommunalen Fachaustausch