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Die Syrienkrise

Kinder in einem der Flüchtlingscamps
Mädchen in türkischem Flüchtlingslager (Foto: BMZ)

Der Gewaltkonflikt in Syrien hat in der Region zur größten humanitären Krise seit Gründung der Vereinten Nationen geführt. Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen zufolge haben die Kämpfe bereits mehr als 400.000 Todesopfer und 1,2 Millionen Verletzte gefordert, weite Teile des Landes sind zerstört.

In der Folge kam es zu massiven Fluchtbewegungen. Inzwischen gibt es in Syrien 6,2 Millionen Binnenflüchtlinge (Stand Dezember 2018). Weitere 5,4 Millionen Menschen haben das Land verlassen. 4,8  Millionen davon sind in die Nachbarländer geflüchtet. Besonders betroffen sind Jordanien und der Libanon. Auch die Türkei, der Irak und Ägypten zählen zu den Aufnahmeländern in der Region. Nur ein kleiner Teil der Menschen suchte Schutz in Europa. Deutschland hat seit 2010 rund 790.000 Syrerinnen und Syrer aufgenommen (Stand: Januar 2020).

Flucht und Vertreibung

Zahlen und Fakten zur Syrienkrise

Einwohner Syrien:
17.070.000 (Stand: 2019)
Syrer auf der Flucht:
12,2 Millionen, davon
Flucht in Nachbarländer:
5,56 Millionen, davon
» nach Jordanien:
» 655.435 bei 10,1 Mio. Einwohnern
» in den Libanon:
» 910.256 bei 5,5 Mio. Einwohnern
» in die Türkei:
» 3,59 Mio. bei 83,4 Mio. Einwohnern
» in den Irak:
» 247.568 bei 39,3 Mio. Einwohnern
» nach Ägypten:
» 129.642 bei 100,4 Mio. Einwohnern
» nach Deutschland:
» 770.000 bei 83,5 Mio. Einwohnern
 
Stand: Dez 2019 / Jan 2020,
Quelle: UNdata, UNHCR, Mediendienst Integration

 

Weiterführende Informationen

Hier gelangen Sie zur Sonderseite zum Thema Flucht, herausgegeben vom
Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ).