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Praktiker-Workshop in Amman

Übersicht

Der von Connective Cities im Rahmen der Initiative durchgeführte Projekt-Workshop „Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen und lebenswerte Quartiersentwicklung“ richtete sich an flüchtlingsaufnehmende Kommunen in Jordanien, die ihre städtischen Dienstleistungen verbessern möchten und dazu den partnerschaftlichen Austausch mit deutschen Städten und Kommunalunternehmen suchten. 

Die Dialogveranstaltung fand vom 17.-19.April 2018 in Amman/Jordanien statt und ermöglichte es Vertretern aus Städten aus Jordanien und Deutschland Erfahrungen über städtische Quartiersentwicklung auszutauschen, bereits bestehende Projektideen vom letzten Workshop im November auf Basis des Urban Nexus Approaches als methodischen Rahmen weiterzuentwickeln, sowie auch erste Projektideen neuer Teilnehmerkommunen zu diskutieren. Die Teilnehmer setzten sich aus 5 deutschen und 30 jordanischen Vertretern aus insgesamt 14 verschiedenen deutschen und jordanischen Kommunen zusammen.

Blick auf Amman
Blick auf Amann. Foto: Hendrik Jaschob
Programm

Thematische Schwerpunkte

Zwei Männer schauen sich vor einer Stellwand an und sprechen miteinander.
Teilnehmende im Dialog. Foto: Hendrik Jaschob

1. Integrierte Quartiersentwicklung: eine ganzheitliche Perspektive verschiedener Herausforderungen

2. Wasser- und energieeffiziente Städte: Wie schafft man intelligente Lösungen für den reduzierten Verbrauch  der knappen Ressourcen Wasser und Energie und für die Nutzung von Solarenergie als nachhaltiger Energiequelle?  

3. Entwicklung von öffentlichen Räumen und Grünflächen: Wie gelingt die nachhaltige Planung öffentlicher Räume, Grünflächen und Parks?

Ergebnisse

Austausch und Entwicklung von Projektideen

Während der Präsentationen, Diskussionen, Exkursionen und Peer-to-Peer Beratungen konnten die Teilnehmer zu den verschiedenen Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung Erfahrungen und Know-how austauschen, um die eingebrachten Projektideen der jordanischen Kommunen erfolgreich voranzubringen. Die anwesenden deutschen Experten brachten Beispiele Guter Praktiken aus ihren jeweiligen Kommunen ein und stimmten diese entsprechend auf die thematische Ausrichtung des Workshops ab. Demnach behandelten die Präsentationen die Themen Fragen nach einem partizipatorischen Ansatz, Entwicklung offener Räume und Grünflächen, Action Area Plänen und die Nutzung von Solarenergie in sanierten Gebäuden im Kontext integrierte Stadtteilentwicklung. Mit dem methodischen Ansatz des Urban Nexus wurden die während des ersten Workshops im November 2017 entwickelten Projektideen verfeinert und zu einem mehr integrierten Projekt Design weiterentwickelt. Darüber hinaus wurden neue Herausforderungen und erste Projektideen neuer Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentiert und in Peer-to-Peer Beratungen diskutiert.

In kollegialer Beratung wurden konkrete Herausforderungen in jordanischen Städten analysiert und Lösungsansätze mit Hilfe der Urban NEXUS Approach entwickelt. Im Hinblick auf jene Projektideen, die schon während des Workshops im November erarbeitet wurden, hat Connective Cities dabei geholfen, diese Ideen weiterzuentwickeln, während auch erste Schritte zur Konkretisierung neuer Projektideen von erstmals teilnehmenden jordanischen Kommunen realisiert wurden. Diese Ideen sollen mit der Unterstützung von Connective Cities in weiterführenden Veranstaltungen konkretisiert werden.

Eine Frau mit Mikrophon spricht und zeigt auf eine Stellwand.
Vorstellung der Workshop-Ergebnisse. Foto: Hendrik Jaschob
Weiterführende Informationen

Keynotes, Präsentationen, Projektideen, Bilder

Türkei, Jordanien und Libanon

Beispiele aus dem kommunalen Fachaustausch