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Fünf junge Syrerinnen und Syrer absolvieren Praktika in der Gießener Kommunalverwaltung

Gießen ist Modellkommune im Projekt „Qualifizierung von syrischen Geflüchteten in deutschen Kommunalverwaltungen“

Der Landkreis Gießen ist eine von sieben deutschen Modellkommunen, die derzeit im Rahmen der Initiative "Kommunales Know-how für Nahost“ jungen Syrerinnen und Syrern die Möglichkeit eröffnen, durch ein Verwaltungspraktikum wichtiges Know-how rund um Verwaltungsabläufe und demokratische Entscheidungsprozesse kennenzulernen. Der Grundgedanke des Projekts ist, dass die Praktikantinnen und Praktikanten das in Deutschland gewonnene Wissen später beim Wiederaufbau in ihrer Heimat nachhaltig einsetzen können.

In Gießen konnten im Herbst und Winter 2018 drei Frauen und zwei Männer mit ihren Praktika beginnen. Während ihrer sechs- oder zwölfmonatigen Hospitanz bekommen alle fünf die Gelegenheit, die verschiedenen Fachbereiche der Gießener Kreis- bzw. Stadtverwaltung kennenzulernen.

Ein erstes Zwischenfazit fällt auf allen Seiten positiv aus: Die jungen Syrerinnen und Syrer sind hochmotiviert und konnten sich bereits in viele Verwaltungsabläufe einarbeiten und dabei auch ihre Deutschkenntnisse noch weiter voranbringen. Ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen sind beeindruckt von dem großen Engagement der fünf und zeigen sich offen und interessiert an den politischen und kulturellen Hintergründen der Geflüchteten. Die Zusammenarbeit fördert eine gegenseitige Wertschätzung und stärkt auch auf lange Sicht die interkulturelle Kompetenz unter den Mitarbeitenden.

Zum ausführlichen Erfahrungsbericht des Landkreises Gießen

Informationen über das Projekt „Qualifizierung von syrischen Geflüchteten in deutschen Kommunalverwaltungen“