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Connective Cities Projektworkshops in Deutschland

Kommunales Know-how für Jordanien, Libanon und die Türkei

Im September und Oktober 2018 gestaltete Connective Cities im Rahmen der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ (IKKN) drei Projektworkshops für jordanische, libanesische und türkische kommunale Vertreterinnen und Vertreter. Diese nutzten die Veranstaltungen, um ihr Fachwissen mit deutschen Praktikerinnen und Praktikern auszutauschen und Projektideen zu entwickeln.

Die Workshops schlossen inhaltlich an vergangene Dialogveranstaltungen und Fachinformationsreisen an, so dass die kommunalen Vertreter sich bereits kennengelernt und ausgetauscht hatten. Ziel der Workshops war die Konkretisierung bereits entstandener Ideen, die in potenziellen Projektpartnerschaften mit deutschen Kommunen, zum Beispiel durch ein „IKKN Schnellstarterpaket“, gefördert werden können.


Projektworkshop in Krefeld

Der Projektworkshop zum Thema „integrierte Quartiersentwicklung und partizipative Planung von Grünflächen und öffentlichen Räumen“ mit 23 Vertretern jordanischer Kommunen und der Ministerien für Umwelt und kommunale Angelegenheiten fand vom 3. bis 6. September in Krefeld statt und vermittelte den Delegationsmitgliedern erst während einer zweitägigen Fachinformationsreise Impulse aus erfolgreichen deutschen Projektbeispielen wie die „Essbare Stadt Andernach“, die während des darauffolgenden Workshops in ihre eigenen Konzepte integriert werden konnten.

Projektworkshop in Hamm

Vom 25. bis 28. September reiste eine Delegation 13 libanesischer kommunaler Vertreter nach Deutschland, wo sie ihre Projektideen im Themenfeld „lokale Wirtschaftsentwicklung“ verfeinerten. Im Rahmen des Projektworkshops in Hamm wurden gemeinsame Projekte von libanesischen und deutschen Kommunen im Bereich der lokalen Wirtschaftsförderung erarbeitet, zum Beispiel zur Vermarktung lokaler Produkte oder zur Tourismusförderung. Die Teilnehmenden besuchten dazu unter anderem den Gründer- und Innovationspark Steinfurt und das Netzwerk Innenstadt NRW, wo sie sich mit den deutschen Praktikerinnen und Praktikern im ausführlichen Dialog austauschten.


Projektworkshop in Köln

Die Veranstaltungsreihe schloss mit dem Projektworkshop „Kommunale Abfallwirtschaft“, der am 10. und 11. Oktober bei der RheinEnergie in Köln stattfand. Dabei berieten sich 23 kommunale Expertinnen und Experten aus je 5 deutschen und 5 türkischen Kommunen und erarbeiteten Projektideen, die Themen wie Biogasanlagen, getrennte Müllsammlung, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit oder Bauschuttverwertung in den Fokus nehmen. Zuvor hatten die Teilnehmenden den Betriebshof der AWB Köln und die Biogasanlage der RheinEnergie besichtigt.

Die Expertinnen und Experten nehmen aus den Veranstaltungen konkrete Projektkonzepte mit, die an ihre Kommunen angepasst sind und als Grundlage für weitergehende Projektpartnerschaften dienen können. Connective Cities und IKKN sind darauf bedacht, andauernde Partnerschaften zu vermitteln, in denen die Kommunen weiterhin ihre Expertise austauschen und umsetzen können. Dementsprechend begleitet die IKKN diese Kommunen weiterhin und fördert die potenziellen Projektpartnerschaften mit ihren Schnellstarterpaketen, damit diese effektiv umgesetzt und verfestigt werden.

Fachinformationsreise nach Jordanien

Als erste Folgeveranstaltung bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt in diesem Zusammenhang vom 25. November bis zum 1. Dezember 2018 eine fachlich begleitete Informationsreise nach Jordanien an. Die Reise richtet sich an deutsche Kommunen und kommunale Unternehmen, die sich in einer kommunalen Partnerschaft mit einer jordanischen Partnerkommune engagieren möchten.

Weitere Informationen zur Fachinformationsreise finden sie hier.